Association des Modélistes Ferroviaires de Luxembourg

Die Aussteller der Expo-Trains Luxembourg 2026 stehen fest: 

(A-Z)


  • Alain Kap / Ellange-Gare - L - H0 / 1:87 - 
  • Bernard Junk & Detlev Horn - F+L - 
  • Dany Machi / Brassac les Mines - F - H0e / 1:87 -
  • Die Bimmelbahner Sebastian Schmidt / Horní Povelice - D - H0e / 1:87 -
  • Die Bimmelbahner Steffen Spittler / Dohma 1958 - D - H0e / 1:87 -
  • Die Bimmelbahner Jens Petermann / Pfeilbachbrücke - D - H0e / 1:87 -
  • Die Bimmelbahner Jörg Krause / Wiesenburg - D - H0 / 1:87 -
  • Diger Rossel / 
  • Georg Koch / Waldorf - D - 0e / 1:45 -
  • Guy Lordong / The yellow ridge sidings - L - H0 / 1:87 -
  • Hans Peters / Stasjon Hell - NL - H0 / 1:87 -
  • Hansineke Niemeijer / Les Billards du Vivarsis - NL - 0m / 1:45
  • Luc de Beukelaer / Das Depot - B - H0 / 1:87 -
  • Luc de Martelaer / KramikFabrik - B - H0, 9mm / 1:87
  • Maurice Kleverwal / Saint Baudille - H0 / 1:87 -
  • Pascal Kok / Darjeeling Himalayan Railway - NL - 0e / 0n30 / 1:48
  • Robbert Vries / The R&J Colliery - NL - 00 / 1:76
  • Tomasz  Florczak PMM H0 / Wysoka Gorzowska - PL - H0 / 1:87 - 
  • Torsten Sauer & Kerstin Nitsch / Mystica - D - H0/H0e / 1:87
Alain Kap / Ellange-Gare


Die historische Schmalspurbahn-Strecke, an der die Station Ellange-Gare (Ellenger Gare) liegt, war die 27,3 Kilometer lange Bahnstrecke von Luxemburg-Stadt nach Remich. Im Volksmund liebevoll als „De Jangeli“ (oder Jhangeli) bekannt, prägte diese Meterspurbahn von 1882 bis 1955 maßgeblich das wirtschaftliche und gesellschaftliche Leben im Südosten Luxemburgs.

Nachbildung des ehemaligen Bahnhofs Ellange-Gare an der Schmalspurstrecke von Luxemburg nach Remich.
Der Bahnhof war eine Gaststätte in der auch die Fahrkarten verkauft wurden. Heute ist das Gebäude ein bekanntes Sterne-Restaurant.
Die kleine Anlage besteht aus dem Bahnhofsgebäude mit umliegenden Anbauten sowie Güterschuppen. Dargestellt werden die 1930er Jahre, als auf dieser Strecke noch Strassenbahnlokomotiven als Vorspann benutzt wurden. Luxemburg hatte Ende der 1890er Jahre, sechs Lokomotiven bei der Schweizer Lokomotiv- und Maschinenfabrik aus Winterthur gekauft. Diese waren bis Anfang der 1930er Jahre hauptsächlich auf dieser Strecke im Einsatz. Die Lokomotiven trugen die Nummern 5-10, sowie den Namen einer Ortschaft entlang der Strecke, Altwies, Aspelt, Ellingen, Scheuerberg, Hesperingen und Weiler-la-Tour. Die SLM Lokomotiven die auf der Anlage im Einsatz sind, waren Standmodelle der Firma Atlas Editions. Sie wurden mittels eines Kato N Antriebs motorisiert. Aus diesem Grund fahren die Loks auch auf H0e Gleisen, anstatt auf H0m, was der Meterspur beim Vorbild entspricht. Das Bahnhofs- sowie die Nebengebäude sind aus Selbstbauweise entstanden. Ein angeschlossenes Gleisoval mit Ausweichgleis machen einen kontinuierlichen Betrieb möglich."

       

   


Hansineke Niemeijer / Les Billards du Vivarais

„Les Billards du Vivarais“ – Französische Schmalspurromantik im Maßstab 1:45
Die beeindruckende 0m-Modellbahnanlage „Les Billards du Vivarais“ des niederländischen Modellbauers Hans Niemeijer entführt ihre Betrachter in die faszinierende Welt der südfranzösischen Schmalspurbahnen der 1950er- und 1960er-Jahre.
Im Maßstab 1:45 und mit einer Spurweite von 22,2 mm wird die besondere Atmosphäre des einstigen Meterspurbetriebs der Chemins de fer du Vivarais auf eindrucksvolle Weise wieder lebendig. Die historische Bahn ist heute vor allem durch ihren Museumsbahnbetrieb bekannt.
Mit außergewöhnlicher Liebe zum Detail, handwerklicher Präzision und einem ausgeprägten Gespür für Landschaft und Architektur hat Hans Niemeijer eine Modellbahnwelt geschaffen, die den unverwechselbaren Charme Südfrankreichs widerspiegelt.
Die harmonische Verbindung von Eisenbahn, Landschaft und typisch französischer Architektur vermittelt ein beinahe mediterranes Urlaubsgefühl und lässt die Eisenbahngeschichte vergangener Jahrzehnte lebendig werden.
„Les Billards du Vivarais“ gilt damit als herausragendes Beispiel anspruchsvollen Modellbaus, bei dem nicht allein die technische Perfektion, sondern vor allem die authentische Atmosphäre und die stimmungsvolle Gesamtgestaltung im Mittelpunkt stehen.


   

   


Hans Peters / Hell Stasjon


Die neue norwegische Modellbahnanlage „Nordlandsbanen: Hell Stasjon – Polarsirkelen“
Maßstab: 1:87
Dargestellter Zeitraum: 1990–2000
Bau und Gestaltung: Hans Peters, MST de Maaslijn

Mehr als 20 Jahre lang verbrachte ich jeden Sommer ein bis zwei Monate in Norwegen. Als Eisenbahnfreund entstand dabei ganz selbstverständlich die Idee, eine norwegische Modellbahnanlage zu bauen. Meine Frau Emmy bestärkte mich darin. Meine erste norwegische Anlage, „Flåmsbana Berekvam“, wurde Anfang 2015 erstmals auf einer Ausstellung gezeigt und erhielt viel positive Resonanz. Anschließend war sie auf zahlreichen weiteren Ausstellungen zu sehen. Videos erschienen auf YouTube und Artikel in Modellbahnzeitschriften. Daraus entstand schließlich der Plan für eine neue norwegische Modellbahnanlage zum Thema Nordlandsbanen.

Die Nordlandsbanen ist eine 730 km lange Eisenbahnstrecke, die durch den schmalen Teil Norwegens führt und den Polarkreis überquert. Die Modellbahnanlage greift Geschichten und Legenden rund um diese Bahnstrecke im hohen Norden Norwegens auf. Zahlreiche typische Landschaftselemente wurden anhand von Erkundungen vor Ort, Fotografien und Originalzeichnungen nachgebildet. Die Anlage gliedert sich in zwei Themenbereiche: Hell Stasjon und Polarsirkelen. Dadurch wird auch der Übergang von der rauen Landschaft am Polarkreis zur – für viele überraschend – grünen Landschaft weiter südlich entlang der Nordlandsbanen sichtbar. Beide Orte sind touristische Anziehungspunkte in Norwegen und werden bei Besuchern, die bereits dort waren, Erinnerungen wecken. Das verbindende Element zwischen den beiden Hauptmotiven ist die vergleichsweise kurze Eisenbahnbrücke über den Fluss Dalselv am Nordranafjord bei Mo i Rana. Wie nahezu alles auf der Anlage wurde auch sie nach dem Originalvorbild gebaut.

Durch die Ergänzung zahlreicher für die Nordlandsbanen typischer Details entstand ein stimmiges Gesamtbild. Entlang der Gleise finden sich vorbildgetreue norwegische Schilder, Signale und Weichenantriebe. Die Anlage vermittelt die Atmosphäre Nordnorwegens, die durch Hintergrundfotos der Originalschauplätze und eine LED-Beleuchtung zusätzlich unterstrichen wird. In der Landschaft versteckt lassen sich Wildtiere entdecken. Die Geschichten und Legenden drehen sich um Hell Godshus, die Ferienhäuser und die besonderen Freizeitbeschäftigungen der Norweger. Sie erzählen auch vom Bau der Bahnstrecke, der selbst während des Krieges fortgesetzt wurde. Ebenso wird Lappland thematisiert, wo bis heute die Samen leben. Auf der Anlage ist dies durch ein nach dem Vorbild von Gállogieddi gestaltetes Bauernhofmuseum dargestellt, das in einer geschichtsträchtigen Gegend liegt.

Die Hintergrundlandschaft zeigt das Saltfjellet mit schneebedeckten Gipfeln, steilen Felswänden und grünen, bewaldeten Hängen. Leben, Arbeiten und Freizeit spiegeln sich in einem kleinen Hafen, mehreren Bootshäusern, Wohnhäusern unter anderem aus Kjerringøy und Mo i Rana sowie dem Hofladen Bakketun wider. Ein geheimnisvoll anmutender Ort an der Nordlandsbanen ist „Hell Gods Expedition“ – ein Name, der Touristen aus aller Welt anzieht. Das Gebäude zählt zu den meistfotografierten Güterschuppen Europas.

Auf der Modellbahnanlage kommen die Züge auf der linken Seite aus einer Schneeschutzgalerie und auf der rechten Seite aus einem Tunnel. In Hell verzweigen sich die Strecken: Die Nordlandsbanen führt nach Norden, die Meråkerbanen nach Schweden. Auch diese Besonderheit ist auf der Anlage dargestellt. Hier treffen schwedische Züge ein. Im Bahnhof Hell halten die Züge der Meråkerbanen auf Gleis 3. Lokbespannte Züge fahren erst weiter, nachdem die Diesellokomotive umgesetzt wurde. Dabei kommen schwedische Wagen zum Einsatz, die von norwegischen und schwedischen Diesellokomotiven gezogen werden. Am Lokschuppen von Majavatn wird rangiert.

Zum Einsatz kommen Züge, die tatsächlich auf der Nordlandsbanen verkehrten oder noch heute verkehren. Unmittelbar nach dem Krieg waren dies dampflokbespannte Züge und Schienenbusse. Aus den 1950er- und 1960er-Jahren sind Güterzüge mit zweiachsigen Güterwagen zu sehen. Die darauffolgende Zeit wird durch Dieselfahrzeuge in unterschiedlichen Lackierungen dargestellt: Zahlreiche Typen kraftvoll brummender Diesellokomotiven ziehen Personen- und Güterzüge. Hinzu kommen Schienenbusse, die im Laufe der Zeit durch zweiteilige Triebzüge ersetzt wurden, und natürlich auch Arbeitszüge. Seit einigen Jahrzehnten sind außerdem private Eisenbahnunternehmen auf der Strecke unterwegs, die ebenfalls auf der Anlage vertreten sind. Regelmäßig verkehrt ein historischer Museumszug – schließlich ist die Landschaft sowohl im Sommer als auch im Winter reizvoll. Die Modellzüge fahren digital und computergesteuert auf den Gleisen der Nordlandsbanen.

Kontakt:
Internet: www.demaaslijn.com
E-Mail: Hansberekvam@gmail.com
YouTube: Hans Peters Railroad Movie

   

   

 



Sebastian Schmidt / Horni Povelice


Die Anlage Horní Povělice im Maßstab H0e (1:87 für Schmalspurbahn) ist ein detailgetreues Modell des gleichnamigen tschechischen Bahnhofs an der historischen Lokalbahn von Třemešná ve Slezsku (Röwersdorf) nach Osoblaha (Hotzenplotz).

Das Diorama fängt die einsame, idyllische Atmosphäre der mährischen Provinz und typische Landschaft im Spätherbst ein.


   

   



Steffen Spittler / Dohma 1958


Bei dieser Modellbahnanlage handelt es sich um den originalgetreuen Nachbau des Bahnhofs Dohma in der gleichnamigen Ortslage Sachsens. Dabei wurde sehr viel Wert gelegt auf detailtreue und exakten Maßstab . Die Nebenbahn führte von Pirna nach Großcotta und wurde 1958 stillgelegt. Alle Gebäude und die Blechträgerbrücke sind im Eigenbau entstanden. Der Fahrbetrieb läuft komplett digital über Roco Z21 und kann wahlweise automatisch, halbautomatisch oder per Handbetrieb durchgeführt werden. Gleise und Weichen wurden von der Firma Tillig verwendet und die Fahrzeuge von verschiedenen deutschen Herstellern. Die Anlage besteht aus 4 Segmenten in stabiler Rahmenbauweise und einen sichtbaren Bereich von 3,1 Metern. Rechts und links davon befinden sich zwei Fiddleyards zum Bereitstellender Züge. Hintergrundkulisse und Beleuchtung sind ebenfalls vorhanden.

   Nenngröße: H0 / Maßstab: 1:87 / Abmessungen: 5,1 x 0,55 Meter / Steuerung: digital / Bauzeit: 15 Monate

 

 

     



Torsten Sauer und Kerstin Nitsch / Mystica


Eine magische Modellwelt im Maßstab 1:87
Eine dicht begrünte Zauberwelt als Heimat von Elfen und Gnomen.

   

 

   

   



Robbert Vries / The R&J Colliery


Die Zeche R&J liegt in der englischen Grafschaft Lancashire. Wir befinden uns irgendwann Mitte der 1970er-Jahre. Auf dem Zechengelände herrscht noch reger Betrieb, doch Veränderungen liegen in der Luft – teilweise durch den nahenden Herbst, aber auch durch den Niedergang des gesamten Industriezweigs. Trotz des Wandels ist auf der Zeche weiterhin ein vielfältiger Lokomotivpark im Einsatz. Zu den täglichen Aufgaben gehört das Rangieren der Wagen zu und von den Übergabegleisen, wo sie für den Weitertransport an British Railways übergeben werden. Auf der Anlage gibt es viel zu entdecken: einen vollständig ausgestalteten Lokschuppen mit Untersuchungsgrube, einen sehr hohen Förderturm am ausziehenden Wetterschacht, eine Dampfmaschine nach dem Cornish-Prinzip zum Abpumpen des Grundwassers, eine Kohlenwäsche, eine Werkstatt und eine Kohleverladeanlage. Dort werden die Wagen tatsächlich im sichtbaren Anlagenbereich beladen, bevor sie über eine Gleiswaage in den Fiddle Yard, den verdeckten Betriebsbahnhof, gelangen.

Im Album https://flic.kr/s/aHsmy4RQX1 finden Sie Fotos vom Bau bis zur fertigen Anlage. 

      

     

   



Dr. Jochen Klinger †  & Jens Petermann / Greifenbachtalbrücke


Die H0e-Modellbahnanlage „Greifenbachtalbrücke“ erinnert an eines der bedeutendsten Bauwerke der sächsischen Schmalspurbahngeschichte. Das rund 180 Meter lange und über 36 Meter hohe Viadukt im Erzgebirge galt einst als größte Schmalspurbrücke Deutschlands, bevor es 1977 abgetragen wurde. Dr. Jochen Klinger und Jens Petermann rekonstruierten die filigrane Stahlkonstruktion anhand historischer Unterlagen und Fotografien. Die Bauteile wurden im Lasercut-Verfahren gefertigt und in sorgfältiger Handarbeit montiert. Auf einer Länge von 3,50 Metern vermittelt die Anlage eindrucksvoll die Dimensionen der Brücke und des tief eingeschnittenen Tales. Die zurückhaltende Landschaftsgestaltung ermöglicht den Betrieb mit Fahrzeugen unterschiedlicher Eisenbahnepochen. Das bereits international ausgestellte Modell vereint höchste Detailtreue mit einem bedeutenden Stück erzgebirgischer Eisenbahngeschichte.

   

   



Diger Rossel / Madiro


Die Modellbahnanlage „Madiro“ im Maßstab 1:160 entführt die Besucher in die faszinierende Bergwelt des Schweizer Kantons Graubünden. Inspiriert von den berühmten Albula- und Berninastrecken der Rhätischen Bahn, zeigt sie eine stimmungsvolle Alpenlandschaft im Spätsommer. Auf einer abwechslungsreichen Strecke fahren typische Züge der Rhätischen Bahn über eindrucksvolle Viadukte, durch Tunnel und vorbei an steilen Felswänden und Wasserfällen. Mittelpunkt der Anlage ist der fiktive Bahnhof Madiro mit einem kleinen Güterschuppen und einer Lokomotivwerkstatt. Ein idyllisches Schweizer Bergdorf, traditionelle Häuser, grüne Wiesen und bewaldete Berghänge prägen die Landschaft. Zahlreiche liebevoll gestaltete Alltagsszenen mit Wanderern, Touristen, Tieren und fahrenden Straßenfahrzeugen sorgen für eine lebendige Atmosphäre. Besondere Aufmerksamkeit verdienen die abwechslungsreichen Zugkompositionen, darunter der Glacier Express, der Bernina Express und das legendäre RhB-Krokodil. 

Die Anlage verbindet eindrucksvolle Schweizer Eisenbahngeschichte mit einer äußerst realistischen Landschaftsgestaltung. Bei ihrer Premiere auf der OntraXS 2025 im Eisenbahnmuseum Utrecht wurde „Madiro“ mit dem OntraXS Kids Award 2025 ausgezeichnet.

 

 



Dany Machi / Brassac les Mines


Bei einem zufälligen Besuch in Brassac-les-Mines in der Auvergne, an der Grenze zwischen den Départements Haute-Loire und Puy-de-Dôme, entdeckte ich zwei Fördertürme. Meine Neugier veranlasste mich, etwas nachzuforschen. Dabei stieß ich auf interessante Fotografien aus der Bergbaugeschichte der Auvergne. Diese wenigen Aufnahmen der Zeche „La Taupe“ in Arrest bildeten den Ausgangspunkt für die Gestaltung eines neuen Ausstellungsmoduls. Das Bergwerk lag im Bereich der Gemeinden Auzon und Vergongheon sowie bei Arrest, einem Ortsteil von Sainte-Florine. Die letzten Gebäude wurden in den 1980er-Jahren abgerissen. Die Bergbaukonzession bestand etwas mehr als 100 Jahre.

Das Modell ist eine sehr freie Interpretation der Anlage und basiert ausschließlich auf vier verwertbaren Fotos. Weder einen Lageplan noch Baupläne der Gebäude konnte ich finden.

    

 



Maurice Kleverwal / Saint-Baudille


„Saint Baudille“ ist eine detailreiche Modelleisenbahnanlage im Maßstab H0 / 1:87 (H0m-Schmalspur), die von dem Modellbauer Maurice Kleverwal erschaffen wurde. Die Anlage stellt eine fiktive Szenerie dar, die stark an die französische Gemeinde Brassac angelehnt ist. Auf der linken Seite befindet sich der Teil eines französischen Dorfes, während auf der rechten Seite ein Bahnhof mit einem Depot für Schmalspurfahrzeuge zu sehen ist. Die gesamte Gestaltung zeichnet sich durch eine charmante, leicht verfallene und überwucherte Atmosphäre aus.

   

    



Pascal Kok / Darjeeling Himalayan Railway



Darjeeling Himalayan Railway – Indien
Der niederländische Modellbauer Pascal Kok schuf ein eindrucksvolles Schmalspurdiorama im Maßstab 1:45 bis 1:48, inspiriert von der berühmten indischen Darjeeling Himalayan Railway. Die in nur acht Monaten entstandene Anlage besticht durch ihre detailreiche Landschaftsgestaltung und ein außergewöhnliches Konzept: Sie lässt sich von beiden Seiten betrachten und präsentiert dabei zwei unterschiedliche Szenen. Ein Abschnitt zeigt den lebhaften Bahnhof von Darjeeling mit seinem geschäftigen Alltag. Zahlreiche liebevoll gestaltete Details vermitteln einen authentischen Eindruck vom Leben und Arbeiten entlang der Bahnstrecke.
Die gegenüberliegende Seite führt den Betrachter in die eindrucksvolle Berglandschaft des Himalayas. Hier schlängelt sich die Schmalspurbahn durch eine abwechslungsreiche Gebirgslandschaft.
Das Diorama verbindet auf eindrucksvolle Weise Eisenbahnromantik, indische Alltagskultur und die besondere Atmosphäre dieser legendären Gebirgsbahn.

        

 



Luc de Beukelaer / Das Depot


Die H0-Modellbahnanlage „Das Depot“ ist dem Lokomotivdepot der Häfen und Güterverkehr Köln (HGK) in Brühl-Vochem nachempfunden. Im Mittelpunkt steht ein detailreich gestaltetes Bahnbetriebswerk mit Lokschuppen, Tankstelle und Wartungsgleisen. Die Anlage zeigt den Alltag moderner Diesellokomotiven und verbindet eine realistische Industrieatmosphäre mit abwechslungsreichem Rangierbetrieb. Eine Besonderheit ist das integrierte Rangierspiel, bei dem die Lokomotiven mit möglichst wenigen Fahrbewegungen zur Betankung und Wartung gebracht werden müssen. 

Die 2012 für einen Modellbahnwettbewerb entstandene Anlage wurde seither mehrfach überarbeitet und weiter verfeinert.

   

   


Luc de Martelaer / Kramikfabrik


Die Cramique-Fabrik – Eine zauberhafte Miniaturwelt

Wer glaubt, dass Cramique, das traditionelle Rosinenbrot, vom Bäcker hergestellt wird, irrt sich gewaltig! In dieser fantasievollen Miniaturwelt übernehmen kleine wallonische Kobolde, die „Nutons“, diese Aufgabe – unterstützt von einem feuerspeienden Drachen, der mit scharfen Chilischoten gefüttert wird. Über der unterirdischen Backfabrik liegt ein malerisches Dorf mit bunten Häuschen, einem lebhaften Marktplatz und einer Straßenbahn. Überall gibt es kleine, humorvolle Geschichten zu entdecken, darunter eine romantische Liebesgeschichte. Auf den Schienen verkehren außergewöhnliche Fahrzeuge, während ein Feueradler und ein Flugzeug den Warentransport durch die Lüfte übernehmen.

Auf gerade einmal 120 × 60 cm entfaltet sich eine märchenhafte Welt voller Charme, Fantasie und überraschender Details, die Groß und Klein zum Schmunzeln bringt.

   

     



Jörg Krause / Wiesenburg


Willkommen in Wiesenburg, einem beschaulichen Nebenbahnhof irgendwo zwischen Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern! Hier erwacht die Eisenbahnwelt der 1950er- und 1960er-Jahre zu neuem Leben. Dampflokomotiven ziehen ihre Personen- und Güterzüge durch eine idyllische Landschaft, während auf dem Bahnhof und rund um die Gleise geschäftiger Alltag herrscht. Liebevoll gestaltete Backsteingebäude und zahlreiche kleine Szenen lassen den Charme vergangener Zeiten lebendig werden. Mit seiner H0-Anlage fängt Jörg Krause aus Gera die besondere Atmosphäre der Deutschen Reichsbahn in der Epoche III ein.

   

   



Georg Koch / Waldorf


Es handelt sich um eine 0e-Anlage mit funktionstüchtiger Be- und Entladung von Schüttgut. Transportiert wird Schotter, der aus gefärbtem Kaffeesatz besteht. Die Beladung erfolgt am Schotterwerk der „Hartsteinwerke Waldorf“ im linken Anlagenteil aus einem Hochbunker über eine Schütte in Sattelbodenwagen. Der Zug, bestehend aus 5 Waggons und der Streckenlokomotive, wird durch einen Tunnel in den rechten Anlagenteil gefahren und dort in einer Spitzkehre von der Werkslok übernommen. Diese befördert den Zug über eine Trestle-Brücke in die obere Anlagenebene zum Kalkwerk „Meisterkalk“. Nach der Schwerkraftentladung in einen Tiefbunker setzt die Lok auf dem Umfahrungsgleis, welches kürzer als die reine Wagengarnitur ist, in zwei Zügen um. Der Zug passiert auf dem Weg nach unten zur Strecke noch die Klappenschließanlage. In der Spitzkehre übernimmt wieder die Streckenlok den Zug für die Rückfahrt zum Schotterwerk. Ein kompletter Umlauf mit Be- und Entladen des Zuges einschließlich den Wende- und Umsetzmanövern dauert rund 20 Minuten.

Die Anlage war ursprünglich nicht als Ausstellungsstück gedacht, sondern zum Spielen daheim und bei Modultreffen, wo die Anlagenteile auch in anderer Konfiguration aufgebaut werden können. Daher rührt die uneinheitliche Tiefe der Module, was aber nur die Hinterkante der Anlage betrifft. Die Vorderkante als Zuschauerseite ist durchgängig glatt und die Unterkonstruktion wird mit einem Vorhang abgehängt. Auch die dreidimensional gestaltete Landschaft der Module mit Strecken in 2 Ebenen ergibt ein geschlossenes Bild ohne optische Bruchstellen. Alle Gebäude, Brücken und sonstige Einrichtungen sind Eigenbauten. Die Fahrzeuge sind aus Bausätzen entstanden.

Die Anlage ist 8,64 m lang bei bis zu 0,60 m Breite.

   

   

   



Guy Lordong / Timesaver


"The Yellow Ridge Sidings” ist eine kleine Modulanlage im Maßstab H0 mit U.S. Charakter. Das Gleisbild hat allerdings kein echtes Vorbild sondern es ist ein „Timesaver“. Genauer gesagt ist es eine Anlage für puren Rangierbetrieb mit einem Umfahrgleis und 3 Abstellgleisen. Es geht darum einen ausgewählten Wagen vom Ausgangspunkt an den Bestimmungsort zu rangieren und die kürzeste Zeit an der Stoppuhr ergibt den Gewinner. Allerdings befinden sich noch 4 weitere Wagen an den jeweiligen Abstellgleisen welche man zuerst geschickt umherrangieren muss um das Ziel zu erreichen - das ist manchmal einfach aber es kann auch eine längere Angelegenheit werden. 

Die Idee von diesem kniffligen Rangierspiel kommt vom Erfinder und Erbauer John Allen und es gibt Heute viele Varianten davon. Bei meinem „Timesaver“ wollte ich es aber nicht darauf belassen dass es nur ein flaches faltbares Brett mit Gleisen ist und darum gestaltete ich die  Modulanlage mit Landschaftsszene und Gebäuden. Somit ist es eine kleine Teststrecke für Rollmaterial, Fotomodul und Rangierspass in einem. 

 

   



Tomasz Florczak / Wysoka Gorzowska

Eine Reise in das Polen der 1970er-Jahre

Ein kleiner Landbahnhof, gemächlich einfahrende Züge und die beschauliche Atmosphäre des ländlichen Polens der 1970er-Jahre – auf der H0-Modellbahnanlage „Wysoka Gorzowska“ scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Mit viel Liebe zum Detail lässt Tomasz Florczak den ehemaligen Bahnhof Hohenwalde wieder aufleben, an dem sein Großvater viele Jahre als Bahnhofsvorsteher tätig war und wo der Erbauer einen Teil seiner Kindheit verbrachte.

Seit 1997 entstand in über zwanzigjähriger Arbeit eine acht Meter lange Miniaturwelt, in der jedes Gebäude, jeder Baum und jedes noch so kleine Detail zum authentischen Gesamtbild beiträgt. Liebevoll gestaltete Landschaften, weitgehend selbst gebaute Gleisanlagen und ein geschickt integrierter Fotohintergrund lassen die Grenzen zwischen Modell und Wirklichkeit beinahe verschwinden.

Die international bekannte Anlage begeistert durch ihre außergewöhnliche Detailtreue und nimmt die Besucher mit auf eine stimmungsvolle Zeitreise in den Eisenbahnalltag einer längst vergangenen Epoche.

   

   

   

weitere werden folgen